Die Chronik unserer Firma.
Schon ab 1900 begann der Ingenieur und Baumeister Paul Christian Gockenbach in Arnstadt/ Thüringen mit der Planung und Errichtung
von Wasserversorgungsanlagen wie Leitungen, Wasserbehältern, Wassertürmen, Brunnenfassungen und betätigte sich auch im Brückenbau.
In ungezählter Menge finden sich heute noch im gesamten Bundesgebiet und auch in den angrenzenden Ländern Bauwerke aus dieser Zeit
die teilweise auch heute noch in Betrieb sind.
Nach Zwischenstation in Hannover kam die Familie dann in Frankfurt/ Main an. Es erfolgte eine Anstellung als Ingenieur bei der
Firma Hoch- Tief, das heutige Weltunternehmen. Schon nach wenigen Jahren gründete Wilhelm Gockenbach erneut ein eigenes Bauunternehmen
mit der Spezialisierung auf Trinkwasser- Hochbehälter, Wasseraufbereitungsanlagen und Pumpstationen. Sein Sohn Klaus absolvierte in
dieser Zeit eine Lehre zum Autoschlosser bei der Firma Georg von Opel in Frankfurt. Nach der Lehre erfolgte dann ein Studium zum
Bauingenieur an der Ingenieurschule Frankfurt. Danach erfolgte der Eintritt in das väterliche Unternehmen, welches in der Zwischenzeit
auf eine Mitarbeiterzahl von über 90 Beschäftigten angewachsen war und seinen Sitz in Hofheim im Taunus hatte. In der Zeit ihres
Bestehens hat die Fa. Wilhelm Gockenbach weit über 200 Hochbehälter, Pumpstationen und Wasseraufbereitungsanlagen erstellt, die sämtlich
auch heute noch in Betrieb sind.
Klaus Gockenbach gründete im Jahre 1977 das Nachfolgeunternehmen, Fa. Klaus Gockenbach GmbH, Spezialunternehmen für Armaturen-
und Rohrleitungsbau, Wasserversorgungsanlagen. Der Hauptschwerpunkt in den Anfangsjahren war auch hier der Bau von Hochbehältern,
Pumpstationen und Aufbereitungsanlagen bzw. Modernisierung derselben. 1980 erfolgte dann der Umzug von Hofheim/ Ts. nach Nieder- Ohmen.
In den folgenden Jahren ist das Geschäft mit Wasserkraftanlagen zur Stromerzeugung dann immer mehr ins Rollen gekommen. Wurden anfangs Betreiber von Turbinen- oder Wasserradanlagen zur Stromerzeugung eher als Phantasten oder ähnliches belächelt, so hat heute der Betrieb einer Wasserkraftanlage, neben dem ökologischen Aspekt auch handfeste wirtschaftliche Gründe.
Im Jahre 2000 ist dann Sascha Gockenbach in die Firma eingetreten. Dieser absolvierte, ebenso wie sein Vater Klaus, nach der Schule eine Lehre zum Kraftfahrzeugmechaniker. Nach der Lehre hat er dann das Fachabitur Maschinenbau absolviert. Es erfolgten wechselnde Tätigkeiten, unter anderem bei der Fa. Watz aus Lollar in der umfangreiche Kenntnisse in der Hydraulik erworben werden konnten. 1998 hat Sascha Gockenbach die Meisterschule für das Kraftfahrzeugmechaniker Handwerk als KFZ- Techniker- Meister abgeschlossen. Auch in den vorangegangenen Jahren ist Sascha Gockenbach immer wieder im Einsatz für die Firma Gockenbach gewesen wenn „Not am Mann“ war und kann daher mittlerweile auf viele Jahre Erfahrung zurückblicken.
Mit seinem Eintritt erfolgten die Einführung des CAD und die stärkere Einbindung der Computertechnik. Sascha Gockenbach ist der Spezialist für alle Belange in der Programmierung von Generator- Schutzgeräten, SPS, Sonden und Reglern. Zu seinen Aufgabengebieten zählen unter anderem Angebotserstellung, Kalkulation, Planung und Überwachung der Fertigung.
Zurückblickend lässt sich sagen, das die Fa. Klaus Gockenbach sich in Ihrem nun über 30- jährigen Bestehen von einem reinen Bauunternehmen zu einem Komplettanbieter für die gesamte Energieerzeugung aus Wasserkraft, mit nun über 25 Jahren Erfahrung, gewandelt hat. Von der Reparatur einer über 100 Jahre alten Turbine, der Reparatur oder dem Neubau von Wasserrädern, Kraftübertragung mit Getrieben, Flachriemen oder Hydrostatisch, Rechenreinigern in hydraulischer oder elektromechanischer Bauart bis zum kompletten Kraftwerksneubau inklusive der gesamten elektrischen Ausrüstung und dem gesamten Stahlwasserbau. Ebenso wurden schon Kraft-Wärme- Kopplungen sowie Pumpenaggregate zur Landbewässerung in Dritte- Welt Ländern geplant, gebaut, geliefert und dort montiert. Trotzdem sind wir immer noch das Familienunternehmen mit Tradition, wo auch der Chef am Wochenende immer noch ein offenes Ohr für die Probleme seiner Kunden hat. Unsere Stärken sind Kundennähe, Flexibilität, Innovation sowie Individualität, immer zugeschnitten auf die speziellen Belange unserer geschätzten Kundschaft.